Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sonnenuntergang

Sommerabend auf der Burg Hohenneuffen , Schwäbische Alb

Packstress und Ausflüge an den Rand der Schwäbischen Alb

Fein säuberlich aufgeschichtete Häufen bevölkern derzeit mein Wohnzimmer, ich bin im Packstress. Am Montag geht es nach Grönland mit strikten Gewichtsbeschränkungen. 6 Kilo Handgepäck sind eine Strafe für einen Fotografen! Und wie soll ich in 20 Kilo Koffer alles andere unterbringen? Da kommt es auf jedes Gramm an. Aber irgendwie wird es gehen, Daunenjacken, Pullis, Regenzeugs, Microfasertücher, Handschuhe und so weiter so zu verstauen, dass alles passt.

Sonnenuntergang Oregon Coast

Regenwetter – oder: Sternstunde eines Telefons

Nach dem Aufbruch im strömenden Regen kurvte ich die engen Straßen vom Cape Arago zur 101 und hoffte, dass ich nicht wegfliege oder mich ein Baum von der Straße fegt. Trotzdem bin ich in Bandon zum Face Rock gefahren und sogar in diesem Sauwetter zum Strand hinunter gestiegen. Nun ja, Scheißwetter halt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es sich gelohnt hat.

Feuer am Himmel: Sonnenuntergang am Lake Tahoe

Auf dem Weg

Erster Tag on the road. Mit vielen Stolperfallen, aber so gehört sich das ja wohl 😉 Erstmal musste ich das Wohnmobil putzen – es war offensichtlich direkt vom Burning Man zurückgekommen, überall weißer Staub. Nun ja, hilft ja nichts, es muss in die Wüste zurück, aber sauber! Ok, alles irgendwie eingeräumt, mit dem Ergebnis, dass ich nichts mehr finde in den 10.000 Fächern und Ablagen. 

Rapsfeld im Sonnenuntergang

In die Sonne: Rapsblüte im Abendrot

Direkt in die Sonne zu fotografieren widerspricht einer der Grundregeln in der digitalen Fotografie. Denn dadurch brennt das Bild an der Stelle aus, es ist nur noch eine weiße Fläche, die keinerlei Farbinformationen mehr enthält. So weit so gut. Der Sensor hat zum einen zu wenig Dynamikumfang, zum anderen ist die Sonne auch dann noch sehr hell, wenn sie schon sehr schräg am Himmel steht. Und so ist entweder ein weißer Fleck auf dem Bild oder der Rest des Bildes säuft im Dunkel ab. Verlaufsfilter können helfen, aber je nach Intensität der Sonne ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das wär’s an sich für Out of Camera. Oder fällt jemandem noch etwas ein? Die Sonne aus dem Bild zu lassen, gilt nicht 😉

Baum im Schnee bei Sonnenaufgang, Alb

Winter in voller Pracht – Genieße den Tag

Den Winter liebe ich. Na ja, eigentlich liebe ich alle Jahreszeiten, weil jede für sich besonders ist. Im Winter aber gibt es Schnee – und ich kann skifahren gehen. Das begeistert mich jedes Jahr aufs Neue. Und der Schnee gibt der dunklen Jahreszeit ein unglaubliches Licht. Es ist strahlend hell, licht, und erzeugt eine schwebende Landschaft. Oft steht ein Hauch über der Landschaft, nicht so undurchsichtig wie Nebel, sondern eher ein zarter Schleier, er schafft eine räumliche Tiefe.

Beberbecker Feld: Dicke Margarethe Eiche Baum

Im Zeitraffer: Timelapse auf dem Feld

Timelapse, also Zeitraffer, ist ganz einfach: Foto auf ein Stativ, dann den Fernauslöser so einstellen, dass der Fotoapparat alle 5 Sekunden ein Bild macht. Dann wird das Ganze in LRTimelapse zusammengefügt – fertig. Fast ganz einfach. Die vergangene Woche war ich in der Nähe von Kassel unterwegs und zum Sonnenuntergang auf dem Beberbecker Feld. Beberbeck selbst ist ein kleines Dorf, das in der Hauptsache aus dem Schloss (heute Pflegeheim) und der Staatsdomäne besteht, umgeben von riesigen Feldern und Weiden. Direkt von der symmetrischen Anlage führt eine schnurgerade Allee aus Huteeichen quer über das Gelände. Auch auf den Feldern finden sich alte Eichen, aber auch der älteste Apfelbaum Deutschlands. Teilweise sind die Eichen schon abgestorben, ihre mächtigen Stämme treiben aber auch immer noch frisches Laub.

Sonnenuntergang in Altdorf auf dem Feld, Gladiolen

Sommer-Sonnenuntergang auf dem Feld

Ein Sonnenuntergang ist am schönsten, wenn er unerwartet kommt. Der Abend sah schon nach Grau in Grau aus, als ich auf dem Weg nach Hause war. Aber plötzlich tat sich mir dieses Bild auf: Die Sonne stand mit den Wolken wie eine riesige orangegoldene Metallfläche über der Landschaft. Schnell habe ich mir einen Parkplatz gesucht, von dem aus ich loslaufen konnte – Zeit ist kostbar in solchen Momenten.

Tokyo vom Sky Tree, Japan

Megacity Tokyo

Von den gigantischen Ausmaßen Tokyos eine Vorstellung zu bekommen, ist am Boden schwer. Wir waren schon auf den Rathaustürmen in Shinjuku, aber den richtigen Megacity-Schock gibt es erst auf dem Tokyo Sky Tree. Mit 634 Metern Höhe ist er der höchste Turm der Erde. Dass er mitten in einem Erdbebengebiet steht, gibt mir schon zu denken, aber bereits der Flyer spricht die spezielle Konstruktion des Turms an. Er wirkt vom Boden aus sehr filigran und schlank. Gestern war das Wetter gruslig, den ganzen Morgen regnete es wie aus Eimern. Zeit für Shopping in der Kappabashi Dori, einer Straße, in der es ausschließlich Haushaltswaren gibt. Ein Traum für alle, die nicht genug bekommen können von Schälchen, Schüsselchen, Stäbchen, Tellerchen, Siebchen, Löffelchen, aber auch von japanischen handgeschmiedeten Messern, die einträchtig neben der guten deutschen Ware ausgestellt sind. Ja, Doitsu, das hat hier noch einen echten Wert! Nachdem wir in völliger Shoppingerschöpfung mal wieder den Blick nach oben richteten, war es etwas aufgerissen. Da haben wir es spontan zum Abend gewagt. Auf dem Sky Tree Der Tokyo Sky …