Was sind Murals? Die spanische Bezeichnung für eine Wandmalerei. In San Francisco gibt es ganze Straßenzüge voll davon. Man findet sie vor allem im Mission District, einem Stadtteil, in dem sehr viele Menschen lateinamerikanischer Abstammung leben. Sie haben die Tradition der Wandmalerei …
82 Tage in den USA - ein Tagebuch in Bildern
82 Tage war ich zwischen August und November 2017 im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika mit meiner Kamera unterwegs. Zwischen San Francisco und dem Glacier National Park erstreckt sich eine riesige Landschaft von unglaublicher Weite und Schönheit. Hohe Gipfel, Wüsten, Regenwälder und Dünen, Meer und Seen, überall gibt es traumhafte und vielseitige Motive der Fotografie in Hülle und Fülle.
Deswegen war der Nordwesten in den USA auch mein Ziel für meine Auszeit. Bewusst habe ich versucht, in den 82 Tagen Abstand zu gewinnen von meinem Alltag und die Natur in vollen Zügen zu genießen.
Ich war alleine im Wohnmobil unterwegs und habe auf einsamen Plätzen mitten in der Natur campiert und fotografiert. Das Alleinsein draußen war eine wunderbare Erfahrung. Ich hatte Zeit zu fotografieren, wann immer ich wollte. Ich konnte tun und lassen, wonach mir war. In einer immer mehr durchgetakteten Zeit war dieser freie Raum ein hoher Wert und hat mich zu mir selbst geführt.
Im Wohnmobil unterwegs – Worauf muss ich achten?
Zwei Tage nach meinen Erlebnissen in den Redwoods habe ich mein Wohnmobil in San Francisco zurück gegeben. Dazwischen habe ich in Eureka und im Humboldt Bay State Park südlich Station gemacht. Ich konnte mich einfach nicht lösen. Und es war für mich schon ungewöhnlich, einfach mal Strecke zu machen …
In der Welt der Giganten – Redwood National Park
Nun bin ich schon eine Woche zurück in San Francisco und genieße die Zeit mit meiner Familie. Und so bin ich noch nicht dazu gekommen, über die letzten Tage der Reise zu schreiben. Denn es gab noch einen wirklichen Höhepunkt im Redwood National Park. Drei Tage hatte es viel geregnet. Am Morgen des …
Regenwetter – oder: Sternstunde eines Telefons
Nach dem Aufbruch im strömenden Regen kurvte ich die engen Straßen vom Cape Arago zur 101 und hoffte, dass ich nicht wegfliege oder mich ein Baum von der Straße fegt. Trotzdem bin ich in Bandon zum Face Rock gefahren und sogar in diesem Sauwetter zum Strand hinunter gestiegen. Nun ja, Scheißwetter …
Grauer Himmel am Meer
Schlechtes Wetter kannte ich in den vergangenen Wochen praktisch nicht. Die paar Regenschauer waren überschaubar und es hat immer wieder aufgeklart - oder ich bin einfach weiter gefahren. Das ging nun zum ersten Mal nicht. Der berühmte Regen in Oregon hat mich in seine Fänge bekommen. Nach dem …
Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua
Cape Perpetua hat einen eigenen Beitrag verdient, immerhin war ich mehrere Male dort und habe immer eine andere Szenerie erlebt. Die Felsen fallen hier steil ins Meer hinab und die Straße windet sich eng um die Berge. Das Spezielle ist ein vorgelagerter Sockel von härterem Gestein, an dem sich die …
Zurück an der Küste
Nach meinem zweiten Besuch in Portland bin ich an die Küste zurück gekehrt. Allerdings ein gutes Stück weiter südlich als Cannon Beach. Wie so oft habe ich meine Pläne umgeworfen, als ich schon auf dem Highway war und habe mich entschieden, über Dundee nach Cape Kiwanda zu fahren. Warum? Weil …
Portland, die 2. – Japan in Amerika
Einer der schönsten japanischen Gärten, die ich bisher gesehen habe, liegt in Portland. Natürlich habe ich in Japan selbst nicht so viele der berühmten Gärten gesehen, so dass dies nur eine Momentaufnahme eines absolut beeindruckenden Besuchs ist. Ich war von der Küste zurückgekehrt nach …
The many moods of Peter
Warum dieser Beitrag einen englischen Titel hat? Weil moods das perfekte Wort für das ist, was ich am Schiffswrack der Peter Iredale erlebt habe. Das Wrack liegt am unendlich langen Strand vor Fort Stevens, dahinter die Dünen und der Wald, davor die unendliche Weite des Pazifiks mit all den …
Endlich am Meer!
Türe auf, Luft herein - und was für eine: Eine fette Prise Salz, Ozean, Tang gemischt mit dem harzigen Duft des Waldes. Ein wahres Wow-Erlebnis! So erging es mir, als ich im Ecola State Park nach der Fahrt von Portland hierher die Autotüre öffnete. Und ich war unmittelbar hier - am Meer. Nach …
Wasser: Süß. Und virtuell wird real.
Am Donnerstag habe ich die Cascades überquert, bin also nun auf der Wetterseite angelangt. Keine Wüste mehr, dafür grüne Wiesen und Felder und Wälder mit viel Moos auf den Zweigen und überall leuchtend bunte Ahornbäume dazwischen. Mehr Wasser überall und sehenswerte Wasserfälle. Die silbernen …
Ein Fenster in die Erdgeschichte: John Day Fossil Beds
Die vergangenen Tage habe ich mich mit Geologie und Paläontologie beschäftigt. Seit zwei Tagen bin ich nämlich wieder in Oregon. Erst einmal hatte ich eine eiskalte Nacht am Unity Lake. Ich weiß nicht wieviel Minus, aber immerhin war an meinem Wasseranschluss ein Eisklumpen. Mein …
Tops und Flops: Was ich auf der Reise wirklich brauche
Ganz gemütlich sitze ich auf dem Campingplatz Bruneau Dunes mit Ausblick auf die Dünen und die Wüste bei strahlendem Sonnenschein. Es spring ab und zu die Heizung an, es hat (noch) nur 5 Grad draußen, aber das wird noch bis Mittag, angenehme 16 Grad sind angesagt. Es läuft Till Brönner, neben mir …
Im Land der Geysire – Yellowstone Nationalpark
Yellowstone zu sehen war ein Traum, den ich schon lange gehegt habe. Und nun war ich dort. Über die etwas speziellen Verhältnisse hatte ich ja bereits im letzten Beitrag geschrieben. Als ich von Grand Teton zurückkehrte, war mir das bereits klar und so habe ich mir einfach meine Wege in dem Getriebe …
Die Großen Gipfel – Grand Teton Nationalpark
Die vergangenen Tage habe ich so viel erlebt, dass ich gar nicht zum Schreiben gekommen bin. Doch von vorne: Die Nacht in St. Mary im Glacier Nationalpark war toll, direkter Blick auf die Sterne und auf die verschneiten Gipfel vom Schlafsack aus, inklusive Sonnenaufgang. Da ich aber wusste, dass die …
Crown of the continent – im Glacier National Park
Irgendwie ist das mit dem Netz schwierig hier, zumindest in der Wildnis, denn die Städte lasse ich ja aus bei meiner Tour. Gerade sitze ich vor dem Visitor Center das Grand Teton Nationalpark, denn hier gibt es ein bisschen Empfang. Aber zu dieser traumhaften Region später. Ich hatte ja noch den …
Die Golden Hills in Washington
Jetzt wird es mal wieder an der Zeit, zu schreiben. Hatte keine so rechte Lust und irgendwie viel zu tun. Lustig, so etwas über den Urlaub zu sagen. Aber seit den Palouse Falls gab es viele verschiedenartige Eindrücke. Also gibt es zwei Beiträge in kurzer Folge. Zuerst bin in ich ja durch die …
Schnee und Strecke
Vor ein paar Tagen ist das Wetter umgeschlagen. Ziemlich genau an dem Abend, als ich den letzten Blogbeitrag geschrieben habe. Da war es warm, dass man lange draußen sitzen konnte und in der Nacht ging es los. Ich war vom Alvord Desert sozusagen auf die andere Seite der Steens Mountains gefahren, …
Oregons Wüste
Die letzten Tage waren ruhige Tage in der Wüste. Nach meiner Rückkehr vom Crater Lake habe ich noch eine Nacht am Goose Lake verbracht und bin dann aufgebrochen Richtung Wüste. Aber erst noch kurz etwas Wasser holen bei Safeway in Lakeview. Auf dem Parkplatz sprach mich ein Rinderfarmer aus Adel …
Rauch und Himmel – Crater Lake
Nun bin ich in Klamath Falls. Na toll. Aber das ist der nächste Ort, an dem mein Wohnmobil-Problem gelöst werden kann. Dann muss das halt so sein. Ich bin ein bisschen stinkig auf die langsame Bearbeitung durch Cruise America - das Problem hätte ich selbst alleine schneller gelöst und wäre heute …
Wüste und Seen
Nun bin ich in Oregon angekommen, die vergangene Nacht war ich auf einem wunderschönen Platz am Goose Lake, einem der großen Seen der Region. Jetzt sitze ich im Camper an einem schattigen Plätzchen in Lakeview und warte auf den Rückruf der Assistance, denn mein Schwarzwassertank leckt. Hat er …
Auf dem Weg
Erster Tag on the road. Mit vielen Stolperfallen, aber so gehört sich das ja wohl ;-) Erstmal musste ich das Wohnmobil putzen - es war offensichtlich direkt vom Burning Man zurückgekommen, überall weißer Staub. Nun ja, hilft ja nichts, es muss in die Wüste zurück, aber sauber! Ok, alles irgendwie …
Mendocino: Redwoods, Klippen und Strände
Jetzt sitze ich hier am heißesten Tag des Jahres in San Francisco bei einem kühlen Bier und schreibe den nächsten Blogbeitrag zu unseren Tagen in Mendocino. Das Thermometer hat gerade sage und schreibe 106 Grad Fahrenheit angezeigt, was in Celsius 41 Grad entspricht. Drin sind es so eben noch …
Der lange Flug
Einen langen Flug finde ich immer anstrengend, nun ja, ich kenne nur Economy. Meine letzten Erfahrungen mit KLM/Delta waren schon gut, daher habe ich die Airline gewählt. Das hat sich auch diesmal wieder bestätigt. Und ich hatte Glück: Da ich alleine unterwegs war durfte ich ohne Aufpreis auf einen …
Vorbereitung auf drei Monate Reise
Die Phase der Vorbereitung war sehr lang, ich wollte mir bewusst Zeit lassen. Klar war nur, was ich unbedingt sehen wollte, nämlich Yellowstone National Park und die Pazifikküste, und dass ich alleine mit dem Camper unterwegs sein wollte. Und dass ich genug Zeit für die Familie haben wollte. Dafür …
82 Tage meines Lebens
Vor mir liegen 82 Tage meines Lebens voller Abenteuer. Ich habe mich entschlossen, drei Monate Auszeit zu nehmen, weil ich seit einiger Zeit fühle, dass mir ein Wochenende zur Erholung nicht mehr ausreicht. Weil ich merke, dass gesundheitliche Probleme auftauchen, die sich im laufenden Galopp …


























