Alle Artikel mit dem Schlagwort: Winter
Licht und Schatten am Morgen, Schwäbische Alb

Feg den Winter raus!

Der Winter ist nun endgültig vorbei, auch wenn das Wetter noch wilde Zuckungen hatte. Alles zwischen 20 Grad und Schneegraupel, und in den letzten Tagen im Süden von Deutschland und in den Alpen sogar ordentlich Schnee. Aber das sollte jetzt vorbei sein. Zeit, mit den letzten Bildern des Winters den Frühling einzuleiten.  Im Januar war ich im Schwarzwald für ein Fotoshooting mit Jason Sellers. Diesmal stand ich vor der Kamera, aber als Fotografin. Da es in diesen Tagen extrem viel geschneit hatte, spazierten wir durch einen wahren Wunderwald von tief verschneiten Bäumen. Es hat Freude gemacht, mit Jason zusammenzuarbeiten, denn ich mag die Art, wie er fotografiert und Menschen ins Bild setzt. Hier gibt es Bilder von ihm zu sehen. Ich stapfte mit meinen Schneeschuhen durch den Tiefschnee. Das Foto dort stammt von diesem Shooting und ich finde, Jason hat mich gut getroffen. Der Februar war sehr voll mit Arbeit, daher habe ich auch in dem Monat keinen einzigen Post zustande bekommen. Aber ich war durchaus ein paar Fotos machen. Einen Tag war ich in …

Hamamelis Aphrodite (Arboretum Kalmthout)

Gartenreise im Winter nach Belgien: Hamamelis

Eigentlich müsste ich heute Steuer machen, aber viel lieber erzähle ich von meiner wunderbaren Gartenreise zu den Hamamelis nach Belgien. Was? Mitten im Winter? Das ist ja schräg! Zu der Zeit gibt es ja nix zu sehen… Weit gefehlt! Drei Schwerpunkte hatten wir für die Tour vom 16. bis 19.2.: Hamamelis (Zaubernuss), Helleborus (Christ- oder Lenzrose) und Galanthus (Schneeglöckchen). Alle drei gehören zu den wenigen Winterblühern, die zu einer Zeit Farbe in den Garten bringen, zu der die meisten Menschen die Natur gar nicht im Blick haben. Alle drei sind zu unserer Hauptvegetationszeit eher unauffällig oder haben bereits eingezogen.

Hochnebel, Raureif

Unwirklicher Morgen

Das derzeitige Wetter ist eine Herausforderung. Nicht nur für Pflanzenfreunde, die sehnsüchtig auf Frühlingstage warten, sondern auch für Fotografen. Am Ende des Winters ist grau in grau einfach nur richtig grau. Das Restlaub, das im Winter lange noch Farbe gibt, ist längst zu Schmuddelfarbe mutiert. Und trotzdem gibt es überraschende Tage. Der Freitag früh war ein solcher. Nach dem sonnigen Vortag wollte ich das Wetter für ein paar Morgenaufnahmen nutzen. Dann hab ich erst um 7 die Kurve gekriegt und als ich loslegen wollte, waberte der Hochnebel vor die Sonne. Na toll… Ja, es war toll!!! Der Hochnebel hat eine ganz merkwürdige pink-graue Tönung und die sehr schnell wechselnden Lichtverhältnisse schufen eine außergewöhnliche Atmosphäre. Der mit Raureif bedeckte Boden gab der Szenerie etwas unwirkliches. Die pink-Tönung ist auch mit Nachbearbeitung kaum zu entfernen, da sie sehr unregelmäßig über den Himmel verteilt ist, je nach Dicke des Nebels und der Richtung des Lichteinfalls. Ein paar hundert Meter vor zu Hause musste ich dann doch noch einmal zur Kamera greifen, kurz bevor der Nebel endgültig zu machte. Aber nur rasch …

Winter Inversionswetterlage

Ein besonderes Winterlicht

Der Freitag früh begann gut: Wie angesagt war der Himmel klar. Aber es war eine klassische Inversionswetterlage, die ein völlig anderes Licht schuf. Fahl und grau in Richtung der Sonne, mehr blasse als starke Farben. Dazu der mit Raureif bedeckte Boden in eisigem Blau und die wilden, schwarzen Äste der Obstbäume. Nach dem Sonnenaufgang ergab sich ein besonderer Blick über Schönaich in Richtung Schönbuch. Wer genau hinsieht, kann im Dunst noch den Waldenbucher Funkturm erkennen.

Bach, Winter, Eis

Alles im Bach

Heute war das Wochenendwetter endlich einmal schön und schon lange wollte ich den kleinen Bachläufen in der Umgebung einen Besuch abstatten. Und zwar bevor das Laub an den Bäumen ist und kein Licht mehr auf den Boden fällt und bevor die Ufer wieder völlig mit Brennesseln und Disteln zugewachsen sind. Da der Boden im Schatten noch gefroren war, konnte ich zudem ohne durch Matsch zu waten direkt ans Wasser. Meine persönliche Aufgabe heute war, Langzeitbelichtung auszuprobieren. Das ist ein echtes Geduldspiel, wenn es zwischen 8 und 25 Sekunden braucht, bis ein Bild im Kasten ist. Ich habe einen ND-Filter 64x verwendet, mehr war nicht nötig, da das Licht ja doch etwas schummrig war und schon so längere Belichtungszeiten nötig waren. Etwas Kraxelei war schon angesagt, aber wer das Gefummel mit Stativ und Filtern nicht scheut, wird auch belohnt. Und ich habe wieder ein paar schöne Strecken für’s Nordic-Walking entdeckt. Und so wie unten sah das dann heute aus. Normalerweise nutze ich die Mittelsäule am Stativ nicht, so hoch ist das doch recht wackelig. Aber mit Spiegelvorauslösung geht …

Crocus tommasianus

Zarter Traum

Verdammt, ich kann es einfach nicht lassen… Zu schön sind die Elfen, als dass es sich nicht lohnen würde, vor ihnen niederzuknien. Ohne Stativ geht gar nichts. Meines hat eine umlegbare Mittelsäule. Damit komme ich ziemlich gut in Bodennähe. Der Kugelkopf wird dann so gedreht, dass die Kamera über Kopf befestigt werden kann und gerade so eben knapp über dem Boden schwebt. Dabei ist ein schwenkbares Display eine praktische Einrichtung, denn an den Sucher komme ich in diesem Fall nicht mehr dran, da er sich etwa 5 Zentimeter oberhalb der Erde befindet. Tja, und dann kann es losgehen, die zarten Geschöpfe in ihrer vollen Schönheit abzulichten. Canon 2,8, 100mm Makro