• Zur Hauptnavigation springen
  • Skip to main content
  • Zur Hauptsidebar springen
  • Zur Fußzeile springen

Sylvia Knittel – Fotografie

Fotografie von Sylvia Knittel

  • Fotografie Portfolios
    • Portfolio – Gartenfotografie
    • Portfolio – Drohnenfotografie
    • Portfolio – Naturfotografie
    • Portfolio – Landschaftsfotografie
  • Kurse & Termine – Fotografie
  • Auftragsfotografie
  • Newsletter

Der botanische Garten San Francisco

Aktuelle Seite: Startseite / Gartenfotografie / Der botanische Garten San Francisco

Je nachdem, wo sich ein botanischer Garten befindet, sind die Pflanzen andere.  Daher liebe ich botanische Gärten. In San Francisco war ich bisher bei jedem Besuch dort, denn hier wachsen Pflanzen im Freiland, die es bei uns nur im Gewächshaus gibt. Der Garten ist sehr groß und liegt im Golden Gate Park, also auf der Seite der Berge, an denen sich der häufige Nebel fängt. Hier beginnt der flachere Teil San Franciscos, der sich bis zum Pazifik erstreckt. Das Nebelklima ermöglicht es, viele Pflanzen aus Regenwald-Bedingungen zu halten.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Nicht Gondwana – der Nebel zieht herein

Eröffnet im Jahr 1940 hat man bereits schon seit dem Jahr davor eine Sammlung von Magnolia aufgebaut. Insgesamt 100 Magnolien in 55 Arten und 31 Hybriden blühen jedes Frühjahr zwischen Ende Januar und März und sind eine der Attraktionen. Die gesamte Anlage ist gegliedert in verschieden Erdteile und Landschaften, von den mesoamerikanischen Regenwäldern über Asien bis hin zu Südafrika. Insgesamt 8000 verschiedene Pflanzen sind dort vertreten, da brauche ich noch ein paar Jahre, bis ich durch bin…

Jedes Mal, wenn ich in San Francisco bei meiner Familie bin, führt mich mein Weg dorthin und jedes Mal bin ich auf’s Neue fasziniert von dem immer anderen Gesicht dieses Gartens. Die verschiedenen geographischen Lebensbereiche, die im Garten abgebildet sind, sind so vielfältig. An einem Tag kann man hier bequem botanisch um die Welt wandern. Hier kommen. nun Fotos aus verschiedenen Jahren.

Einheimische Schönheiten

Es gibt nicht nur Exoten, sondern auch eine sehr schöne einheimische Sektion. Kalifornien zählt ja zu den Top 25 Biodiversity-Hotspots der Welt. Vor allem im Frühjahr ist Kalifornien besonders prächtig, wenn die vielen Iris und die Escholzien blühen. Auch der Redwood Forest ist dann zauberhaft mit seinen vielen Farnen und den Dicentra. Die Sommerzeit ist in Kalifornien Trockenzeit, die Gräser sind trocken und goldgelb und überziehen wie ein Pelz die Hügel. Grün wird es erst wieder ab Ende Oktober, wenn der Regen kommt. Nur die steilen Canyons sind davon unberührt, hier wachsen Farne in Massen.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Iris douglasii
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Woodwardia

Dafür liebt ein anderer Strauch die Trockenheit: An jeder Ecke, ob im Wald oder an vollsonnigen Stellen stehen jede Menge Salvia in allen Farben und als bis zu 3 Meter hohe Sträucher. Salvia sind hier ohnehin Straßenbegleitgrün, in San Francisco stehen die großen Salvia leucantha-Büsche überall, ebenso entlang der Küste im frostfreien Klima. Genauso häufig sieht man zu dieser Jahreszeit die Amaryllis belladonna. Überall, an Straßenrändern und in Gärten kommen die dicken Stängel mit den rosa Blüten aus dem Boden. Eigentlich kommen sie aus Südafrika – aber who cares, ihnen gefällt es hier auch.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Salvia orthostachys
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Salvia confertiflora
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Salvia cacaliifolia

Mittelmeer

Fast immer einen Besuch wert ist der Mediterrane Garten. Er besteht aus einem Hang, in dem die mächtigen Säulen der Echium markant herausragen und Digitalis canariense und Cistus spannende Akzentr setzen sowie einem mit trockenheitsverträglicher Vegetation bepflanzten Hangfuß.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco

Südafrika

Der Südafrika-Garten ist fast zu jeder Jahreszeit schön. Anfang Juli waren viele Proteen, Agapanthus und Kniphofien in den verschiedensten Formen in Blüte, dazu weitere Stauden, die ich nicht identifizieren konnte.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Südafrika
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Haemanthus coccineus
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Protea
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Protea
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Südafrika
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Galtonia candicans
Photo: Der botanische Garten San Francisco

Japan-Feeling

Der Zellerbach Garden ist klassisch angelegt mit Steinrondell und Stauden. Hier faszinierte mich diesmal eine zarte Farbkombination von Lilie und einem rosarot getönten Phormium tenax. Der neuseeländische Flachs wächst in dem frostfreien Klima hier überall und wunderbar.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Delikate Farbkombinationen im Ziergarten

Aber eigentlich geht mein Blick von dort aus immer schon auf den schattigen Hang mit den schönen Bäumen, in dem sich der Moon Viewing Garden verbirgt. Schon so manches Mal war ich da und fasziniert von dem Wasserlauf. Mit dem Teich konnte ich nie viel anfangen, da das Licht nie stimmte und so richtig japanisch ist die Umgebung auch nicht, trotz der feinen Ahorne. Diesmal war jedoch alles anders. Es war Anfang Juli und eine trockene Phase, so dass der Wassersprenkler lief. Er erzeugte einen feinen Nebelschleier, in dem sich das Licht fing. Und das verwandelte die Szenerie.

Photo: Der botanische Garten San Francisco

Südamerika

Der Botanischen Garten hier hat eine der wenigen Sammlungen chilenischer Pflanzen, daneben eine schöne Pflanzung des Regenwaldes der Anden.

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Die außergewöhnliche Begonia“Paul Hernandez“: hoch wachsend mit krausen Blättern

Auch hier gibt es viele Pflanzen, die ich nicht kannte, und da nicht überall Schilder hängen, bin ich manchmal etwas verloren. Manchmal vergesse ich auch schlicht, die Schilder zu fotografieren, denn die tolle Pflanzenliste gibt es leider nicht mehr auf der Internetseite des Botanischen Gartens. Aber das tut der Schönheit keinen Abbruch.

Die Jovellana violacea aus Chile war z.B. mir neu, hat mich aber vom ersten Moment fasziniert. Sie gehört zu den Braunwurzen, von der es auch hierzulande einen Vertreter gibt. Am allerliebsten mag ich aber die Fuchsiensammlung, die sich von dem Südamerikanischen Bereich in den ganzen Garten verteilt hat. Von der zehn Zentimeter langen Blüte über Minis, die gerade mal einen halben Zentimeter lang sind, vom Kleinstrauch bis zum Baum gibt es alles. Sind sind einfach zu schön!

Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Fuchsia boliviana
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Fuchsia paniculata Fruchtstand
Photo: Der botanische Garten San Francisco
Fuchsia „Fanfare“
Photo: Der botanische Garten San Francisco

Verwandte Beiträge

  • Photo: Der botanische Garten San Francisco
    Workshops, Kurse & Termine zur Garten- und Naturfotografie
  • Photo: Der botanische Garten San Francisco
    Über Gärten und Gartenfotografie - mein Vortrag bei…

Erstellt am 5. März 2019. Update: 7. April 2026. Kategorie: Gartenfotografie Stichworte: Begonia, Botanischer Garten, Japanischer Garten, Mediterran, San Francisco, Südamerika, USA 2 Kommentare

Vorheriger Beitrag: « Flying – Fotografieren aus der Luft
Nächster Beitrag: Winterfarben im Garten »

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Heinz D. Schultz meint

    6. März 2019 um 20:37

    Sehr schön geschrieben, liebe Frau Knittel. Die Bilder sind umwerfend.

    Antworten
    • Sylvia Knittel meint

      7. März 2019 um 16:38

      Vielen herzlichen Dank!

      Antworten

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Haupt-Sidebar

Aktuelle Kurs- und Workshoptermine

8.-12. Juni 2026 Detailverliebt - Naturfotografie Inzigkofen (ausgebucht)

16. Juni 2026 Start Online-Workshop "Durch das Gartenjahr 2026/2027" online (ausgebucht)

20.-21. Juni 2026 Die Stauengärtnerei von Fine Molz und Till Hofmann Rödelsee (ausgebucht)

4./5.Juli 2026 Piet Oudolfs Strukturen Vitra Campus, Weil am Rhein (nur noch 1 Platz frei)

11.-12. Juli 2026 Maximilianpark - Großzügige Strukturen in waldhafter Kulisse Hamm

1.-2. August 2026 Maximilianpark - Großzügige Strukturen in waldhafter Kulisse Hamm (ausgebucht)

19.-20. September 2026 Die Staudengärtnerei von Fine Molz und Till Hofmann Rödelsee (ausgebucht)

10. Oktober 2026 Piet Oudolfs Strukturen Vitra Campus, Weil am Rhein

  • Über mich
  • Wandbilder
  • Fotografien bestellen
  • Intensivkurs Gartenfotografie
  • Buch – Robuste Traumbeete
  • Portfolio Fotografien
  • Fotowettbewerbe
 

Footer

Aktueller Beitrag

Photo: Online-Workshop: Fotografisch durch das Gartenjahr 2026/2027

Online-Workshop: Fotografisch durch das Gartenjahr 2026/2027

Schlagwörter

Alpen Belgien California Camper Chile Columbia Gorge Drohne Eisberge Feature Garten Gartenreise GdS Gletscher Goose Lake Grönland Hermannshof Hokkaido Island Isle of Skye Japan Japanischer Garten Küste Lake Tahoe Mainau Meer Nevada Oregon Ostgrönland Patagonien Pazifik Portland Redwoods Schottland Schwarzwald Schweiz Schwäbische Alb Sommer Sonnenuntergang Tasiilaq Tokyo USA Washington Winter Wolken Wüste

Teilen

Menü

  • Gartenfotografie
  • Drohnenfotografie
  • Landschaftsfotografie
  • Naturfotografie
  • Portfolios
  • Bestellung
    • Wandbilder
Copyright © 2026 Sylvia Knittel | Bilder bestellen | Fotokalender | Wandbilder | Über mich | Datenschutz | AGB | Impressum und Kontakt | English

Sylvia Knittel Fotografie