Garten und Natur
Kommentare 5

Gartenwochenende in Berlin und Potsdam

Karl-Foerster-Garten, Potsdam, Teich, Senkgarten

Ende September war ich geschäftlich in Berlin und es bot sich an, noch das Wochenende dort zu bleiben, zumal genau an diesem Wochenende ein Treffen der Pflanzenenthusiasten war. Xenia Rabe-Lehmann, Gartenfreundin aus Berlin mit erfolgreichem Gartenblog, hatte die einzelnen Stationen dankenswerterweise für uns organisiert.

Juwel in Berlin

Frisch aus der Tagung machte ich mich am Freitag also auf den Weg nach Marzahn zu den Gärten der Welt, unserem ersten Treffpunkt. Mit der Gondel ging es zum Wolkenhain, einem architektonisch interessanten Aussichtsturm. 

Gärten der Welt, Berlin Marzahn, Saat-Beet mit Amaranthus, Verbena bonariensis und Coreopsis

Saat-Beet mit Amaranthus, Verbena bonariensis und Coreopsis

Wir hatten mit Beate Reuber, der langjährigen Leiterin des Parks hatten wir eine überaus kompetente Führung, die uns auch Einblick in die wechselhafte Geschichte des Parks gab. Leider war die Zeit für das große Gelände gar zu knapp, so dass wir nur einen kleinen Einblick in das gesamte, sehr weitläufige Gelände bekamen. Die Gärten sind extrem vielfältig und es lohnt sich, hierher zu fahren, wenn man in Berlin ist. Von klassischen Staudengärten bis Balinesischen, Japanischen und Renaissance-Garten sind viele verschiedene Gartensituationen geboten. Bequem kann man hier einen ganzen Tag verbringen und dabei die weitläufigen Wiesen zum Picknick und Ausruhen nutzen.

Gartenarbeit 

Am nächsten Morgen ging es früh nach Potsdam zum Karl-Foerster-Garten. Wie im Frühjahr war ein freiwilliger Arbeitseinsatz an der Reihe. Jedes Mal auf’s Neue macht es Freude, gemeinsam mit anderen Gartenfreunden zu arbeiten. So macht sogar das Jäten Spaß und die Zeit verflog wie nichts. Natürlich habe ich den Morgen mit der noch schräg stehenden Sonne für einen fotografischen Gartendurchgang genutzt, war ich doch bisher immer im Frühling hier gewesen. Das Titelbild ist als eines der ersten entstanden.

Karl-Foerster-Garten, Potsdam

Morgenlicht im Senkgarten

Am Nachmittag wurde das Licht sehr hart, aber mit ein paar Tricks lassen sich auch bei stahlblauem Himmel und der entsprechenden Sonneneinstrahlung wunderbare Gartenbilder einfangen.

Fuchsientraum

Der späte Nachmittag gehörte einem ganz besonderen Garten: Dem von Christa und Dr. Konrad Näser. Das sehr nette Gärtnerehepaar hat eine besondere Leidenschaft: Fuchsien. Überall in ihrem Garten stehen Töpfe mit den verschiedensten Fuchsienarten, teilweise schon sehr alt. Zwei Wochen Arbeit stecken jedes Frühjahr und jeden Herbst dahinter, die nicht winterharten Gewächse in das Gewächshaus zu verfrachten beziehungsweise wieder in den Garten zu platzieren. Das ist wahre Leidenschaft!

Fuchsia, Fuchsie, Potsdam, Garten

Die Belohnung sind eine Flut von Glöckchen in den verschiedensten Tönen von weiß über rosa, pink und rot. Ich konnte mich kaum satt sehen – gerade weil mir klar war, dass ich das niemals in meinem eigenen Garten haben werde. Die Fuchsien sind das markanteste im Garten, aber ohne die sorgfältig geplanten Stauden würde auch sie nicht zu einer so natürlichen Wirkung kommen. Das Abendlicht verzauberte den gesamten Garten in einem Licht-und Schattenspiel. Also lasst Euch hier von der Fuchsienflut verzaubern! 

Am nächsten Tag war ich nicht mehr mit der Gruppe unterwegs, da ich mich am Mittag auf die Heimreise machte. Wer sehen will, was das Programm war, schaut bei Xenia im Blog hier.

5 Kommentare

  1. Liebe Sylvia,

    was für eine schöne Erinnerung an das gemeinsame Wochenende. Die Fotos sind, wir kennen es nicht anders von dir, großartig! Ganz großes Blumenkino.

    Danke auch fürs Verlinken, was ich im Gegenzug natürlich auch gern mit deinem Artikel tue.

    Hab einen schönen Sonntag! Beste Grüße
    Xenia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.