Japan
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Kitschalarm am Toya-See

Morgenlicht am Toya-See, Hokkaido, Japan

Unseren letzten Tag in Hokkaīdo haben wir am Toya-See verbracht. Der Kratersee ist perfekt rund mit einer steilen bewaldeten Insel in der Mitte. Von der Südseite ergibt sich ein unglaublicher Blick über den See, die Insel und den Mount Yotei-zan, einen etwa 40 Kilometer entfernten Vulkan. Also eine auch für japanisches Empfinden perfekte Szenerie.

Diesmal hatten wir ein Hotel mit einem schön angelegten Garten. In Hokkaido ist die Natur noch nicht so weit wie weiter im Süden, so dass die späten Kirschen noch blühten und ihre zarten Blütenblätter im Wind zu Boden flattern ließen. Der Onsen des Hotels lag schlicht und schön direkt am See. Zu allem Überfluss (Achtung, Kitschalarm!) gab es am Abend ein japanisches Feuerwerk auf dem See, das wir im heißen Wasser des Onsen genossen haben.

 

Kopfkino

Ein Endless Pool aus weißem und schwarzem Granit, voll mit dampfend heißem Wasser. Der Blick geht direkt auf den See. Im Wasser des Sees spiegeln sich die Berge. In der Ferne leuchtet ein schneebedeckter Vulkan. Nahtlos geht die Spiegelung vom See in den Pool über. Die makellose Schönheit. Die perfekte Ruhe. Die tiefe Entspannung.

3 Kommentare

  1. petra sagt

    Hi Sylvia,
    da will ich hin, zu Deinem Kopfkino!! Ich plane gerade meine Tour nach Hokkaido nächstes Jahr. Hast Du ein paar da-muß-Frau-unbedingt-hin-Tipps? Bitte, bitte die Adresse des Hotels!
    Danke ganz herzlich, liebe Grüße

    petra

    • Hallo Petra,
      Hotels in Japan, das ist so eine Geschichte… Da wir alles vorgebucht bekommen haben und dort alles auf japanisch ist, weiß ich zwar, wo die Hotels waren, aber nicht, wie sie hießen. Das Hotel am Toya-See war vermutlich Toyako Manseikaku. Da wäre ich gerne noch länger geblieben, zumal die Region viele geologisch interessante Sehenswürdigkeiten hat. Überraschend gut ist ein Besuch in Toyako im G8-Gipfelmuseum im Dorf. Da gibt es nicht nur eine sehr lustige Nachbildung der Veranstaltung, sondern sehr gute Informationen zur Geologie. Was nicht im Blog ist, ich aber empfehle, ist der Besuch im Ainu-Dorf Shiraoi, das war mit dem Zug nur 20 Minuten von Noboribetsu. Ich wäre gerne länger auf Hokkaido geblieben, aber dort ist es wirklich gut, etwas japanisch zu können…
      Herzliche Grüße und viel Spaß beim Onsen
      Sylvia

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