Alle Artikel mit dem Schlagwort: Japan
Sonnenuntergang am Pazifik, Hakodate, Hokkaido, Japan

Hokkiko – Wir gehen nach Hokkaīdo

Remote Hokkaīdo… Das gilt nicht mehr, da seit März der Shinkansen direkt bis Hakodate fährt. 25 km Tunnel unter dem Meer verbinden Honshū, die Hauptinsel, mit Hokkaīdo. Das Klima ist dem unseren ähnlicher, mit Schnee im Winter und nicht so schwülheiß wie Tokyo. Die Berge sind genauso steil und wild bewachsen wie überall in Japan, nur noch unzugänglicher. Immer wieder ergeben sich Blicke auf schneebedeckte Berge. In Hakodate geht es eher gemächlich zu. Die Stadt ist architektonisch uninteressant, hat aber einen gewissen relaxten Charme – und eine uralte Straßenbahn mit Holzfußboden (!). In der Mitte liegt eine ehemalige Shogūn-Burg. Die sternförmige Anlage ist heute Park mit uralten Kirschbäumen, Glyzinien und Azaleen, alle sorgfältig beschnitten. Derzeit blühen ein Teil der Azaleen und verströmen einen betörenden Duft. Es gibt zwei Dinge, die man in der Hafenstadt unbedingt gemacht haben muss: Mit der Gondel abends auf den Mount Hakodate und auf dem Morning Market Meeresfrüchte essen. Beides haben wir gemacht. Japanese Food gibt es als extra Beitrag hier. Der Berg bietet einen 360-Grad-Rundumblick auf die Bucht, die Berge …

Fuji, Japan, Hakone

Fuji-Mania

Gutes Wetter – nichts wie zum Fuji! Japans Riese versteckt sich so oft hinter Wolken, dass es ein Glück ist, ihn in der Zeit eines Urlaubs zu Gesicht zu bekommen. Gestern sind wir aus Kyoto zurück gekommen, heute früh ging es gleich wieder in den Shinkansen. Diesmal haben wir uns auf eigene Faust durchgeschlagen. In der Region Hakone ist das kein Problem, dort ist es sehr touristisch – aber wunderschön. Alleine die steilen Berge mit undurchdringlichem Grün bewachsen, sind sehenswert. Wundervolle Ahornbäume, Bambusdschungel und Sicheltannen, grün in allen Schattierungen. Aber dazu zu einem anderen Zeitpunkt, heute ist der Fuji der Star. Es war zwar schönes Wetter, aber nicht wirklich klar. Die Sicht ließ von Stunde zu Stunde nach. Und wer raw fotografiert weiß, wie die Bilder dann aufgezeichnet werden. Da muss man schon noch etwas kitzeln, damit sich zeigt, was noch an Farbe vorhanden ist. Zudem sind einige Bilder aus den getönten Scheiben der Gondel heraus fotografiert, brauchen also einen besonderen Weißabgleich. Snapseed, das ich hier auf dem iPad benutze, kommt da schnell an seine …

Selfie, Kimono, Kyoto, Japan

Kyoto Tempelwahn

Konnichiwa aus Kyoto, DER Tempelstadt in Japan. Heute früh blogge ich mal vom Handy aus – ein Test, ob Bildübertragung von der Kamera aufs Handy und alles weitere auch mobil geht. Seit gestern sind wir in Kyoto. Die ersten beiden Tempel waren schon besonders, vor allem was die Touristen betrifft ?. Die vielen Chinesen kann man am Rotz hochziehen erkennen. Es ist wie Fasching, alle leihen sich Kimonos aus und wackeln dann damit durch die Gegend. Für alle anderen gilt: Kopf einziehen, sonst hauen einem die Selfie Sticks die Frisur durcheinander! Abenteuer pur also…. Später mehr, jetzt geht die nächste Runde los. Hier ist der zweite Teil des Textes: https://www.sylviaknittel.de/kyoto-tempel/

Odaiba Tokyo, Japan, Brücke

Tokyo Walks Nummer 1

Die ersten zwei Tage Tokyo und schon Plattfüße. Aber zu Fuß und mit der U-Bahn oder JR erleben wir einfach mehr. Meji-Shingu-Schrein am Sonntag – das heißt jede Menge Hochzeiten in dem Tempel mitten in einem wunderschönen Wald. Harajuku am Sonntag, das heißt, die Shoppingmeile mit gefühlten Millionen Tokyotern zu teilen und sich beim Takoyaki-Essen zwischen völlig schrill und total normal gekleidete Menschen zu quetschen. Shibuya am Sonntag bedeutet weniger Fußgänger als sonst auf der weltgrößten Kreuzung. Sensoji-Schrein am Montag heißt immer noch jede Menge los. Nur auf der Vergnügungsinsel Odaiba war es heute vergleichsweise leer. Was aber definitv nicht an der Menge an Knoblauchreis lag, die wir gestern vertilgt haben (sehr genial übrigens, am besten mit viel Bier heruntergespült). Tokyo ist die Megacity des Kitsches. Es ist kaum zu glauben, womit man hier förmlich überschwemmt wird. Den ganzen Koffer mit Nippes zu füllen ist leicht, seien es Kittys, Mangas, elektrische Geräte, die keine Mensch braucht oder aus Plastik nachgemachte Teller voller Essen. Bei der iPhone-Hülle, versehen einem ganzen (ja) gebackenen (ja!) Fisch (ja!!) konnte ich …

Sanja Matsuri, das große Tempelfest im Asakusa-Bezirk, Tokyo, Japan

Erster Abend in Tokyo

Tokyo, da bin ich! Heute ist ein Traum in Erfüllung gegangen, ich bin zum ersten Mal in Japan. Die Aufregung war groß, so fremd schien mir das Land aus der Ferne. Nun bin ich seit heute früh da – und siehe da, es ist irgendwie sympathisch und nahbar. Der Bezirk zwischen Ueno und Asakusa ist quirlig und wirkt lebendig. Zu Fuß sind es von unserem Hotel keine 500 Meter zum Sensoji-Tempel mit seinen kleinen Gässchen. In dem Viertel findet seit gestern die Sanja Matsuri statt, eines der großen Tempelfeste in Tokyo. Unmengen von Schreinen der Shinto-Götter werden durch die Straßen getragen, stets angefeuert von Trommlern und von der Menschenmenge. Glück soll das bringen – wenn das kein gutes Omen für unsere Reise ist!