Alle Artikel in: 82 Tage

82 Tage – ein Tagebuch in Bildern

82 Tage war ich zwischen August und November 2017 im Nordwesten der USA unterwegs. Zwischen San Francisco und dem Glacier National Park erstreckt sich eine Landschaft von unglaublicher Weite und Schönheit. Hohe Gipfel, Wüsten, Regenwälder und Dünen, überall gibt es traumhafte und vielseitige Fotomotive in Hülle und Fülle. Ich war alleine im Wohnmobil unterwegs und habe auf einsamen Plätzen mitten in der Natur campiert.

Vereister Baum Schwarzwald

Adieu fantastisches 2017, hallo vielversprechendes 2018!

Sieben Wochen bin ich nun schon wieder zurück. Die Rückkehr in meine vertraute Welt fiel mir leicht. Liebe Menschen um mich und spannende Aufgaben, die ich gerne tue. Erst im Nachhinein sehe ich, was sich verändert hat, jetzt, wo ich wieder bei der Arbeit und der Familie bin und meinen Alltag wieder habe. Zunächst scheint es nichts Weltbewegendes zu sein. Aber es arbeitet noch in mir und ich weiß noch nicht, wohin es mich in letzter Konsequenz führt. Eine der Konsequenzen war, dass ich am 1. Weihnachtsfeiertag um kurz nach 5 Uhr morgens aufgestanden bin, um im Schwarzwald den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Alvord Desert Oregon

Im Wohnmobil unterwegs – Worauf muss ich achten?

Zwei Tage nach meinen Erlebnissen in den Redwoods habe ich mein Wohnmobil in San Francisco zurück gegeben. Dazwischen habe ich in Eureka und im Humboldt Bay State Park südlich Station gemacht. Ich konnte mich einfach nicht lösen. Und es war für mich schon ungewöhnlich, einfach mal Strecke zu machen und nicht spontan dort zu bleiben, wo es mir gefällt.  Die letzte Nacht habe ich 140 Meilen nördlich von San Francisco verbracht – und kann meiner Liste der benötigten Dinge den Bikini hinzufügen. Denn der Platz hatte einen Pool und eine Hot Tub – solche teuren Plätze habe ich sonst nie gebucht. Aber da es immer wärmer wurde, je weiter südlich ich kam, hatte ich richtig Spaß daran in der warmen Abendsonne. Danach ging es ans Packen der vielen Taschen und Tüten. Ja, Taschen und Tüten, da ich vorher schon wusste, dass mein Wohnmobil so klein ist, dass es kein Extra-Fach für Koffer hat. Unten habe ich meine Erfahrungen im Womo für Euch zusammen gefasst, vielleicht helfen sie Euch bei ähnlichen Unternehmungen! Welches Wohnmobil mieten? Es …

Redwood Nationalpark Sequoia sempervirens Himmel

In der Welt der Giganten – Redwood National Park

Nun bin ich schon eine Woche zurück in San Francisco und genieße die Zeit mit meiner Familie. Und so bin ich noch nicht dazu gekommen, über die letzten Tage der Reise zu schreiben. Denn es gab noch einen wirklichen Höhepunkt im Redwood National Park. Drei Tage hatte es viel geregnet. Am Morgen des 22. war es immer noch grau, aber halbwegs trocken, also prima Wetter für die Redwoods. 

Sonnenuntergang Oregon Coast

Regenwetter – oder: Sternstunde eines Telefons

Nach dem Aufbruch im strömenden Regen kurvte ich die engen Straßen vom Cape Arago zur 101 und hoffte, dass ich nicht wegfliege oder mich ein Baum von der Straße fegt. Trotzdem bin ich in Bandon zum Face Rock gefahren und sogar in diesem Sauwetter zum Strand hinunter gestiegen. Nun ja, Scheißwetter halt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es sich gelohnt hat.

Cape Arago Felsen Oregon Küste

Grauer Himmel am Meer

Schlechtes Wetter kannte ich in den vergangenen Wochen praktisch nicht. Die paar Regenschauer waren überschaubar und es hat immer wieder aufgeklart – oder ich bin einfach weiter gefahren. Das ging nun zum ersten Mal nicht. Der berühmte Regen in Oregon hat mich in seine Fänge bekommen. Nach dem Aufbruch von Tillicum Beach im Einheitsgrau hatte ich zunächst Glück.

Photo: USA, Pazifik, Oregon, Küste, Cape Perpetua -  Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua - Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua - Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua

Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua

Cape Perpetua hat einen eigenen Beitrag verdient, immerhin war ich mehrere Male dort und habe immer eine andere Szenerie erlebt. Die Felsen fallen hier steil ins Meer hinab und die Straße windet sich eng um die Berge. Das Spezielle ist ein vorgelagerter Sockel von härterem Gestein, an dem sich die Wellen je nach Gezeitenstand anders brechen. Gischt liegt in der Luft.