Meinen Newsletter gibt es einmal im Monat, die Anzahl der Mails ist also überschaubar. Du bekommst auch Mehrwert dafür: In jedem Newsletter gebe ich Dir einen besonderen Foto-Tipp. Außerdem erfährst Du zuerst, was es gerade an aktuellen Workshops gibt und wo es noch freie Plätze hat.
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Newsletter vom 9. März 2026

Liebe Fotofreundin, lieber Fotofreund,
juhuu, es geht wieder los! Nach gefühlt endlosen Wochen des Dauergrau und Regens sprießen nun alle Pflanzen aus der Erde und die Frühblüher sind schon in voller Schönheit zugange. Da macht auch das Fotografieren gleich viel mehr Spaß, wenn es draußen schon etwas bunt ist. Die immer noch hohe Feuchtigkeit gibt zauberhafte Effekte und ich hoffe, dass das noch eine Weile so bleibt – auch wenn die Knie dabei dreckig werden 😉 Siehe dazu auch meinen Fototipp zum Fotografieren im Gegenlicht. Also geht raus!
Herzlichen Dank für Euer intensives und tolles Feedback für meinen Vorschlag, einen Online-Workshop mit Themen und Bildbesprechungen über das Jahr hinweg zu machen. So habe ich mich nun hingesetzt und ein Programm ausgearbeitet. Mehr Infos findet Ihr direkt unter dem Fototipp oder auf der Website.
Übrigens sind nun beide Workshops in der Staudengärtnerei ausgebucht. Es gibt eine Warteliste – aber bislang hatte ich fast nie Absagen. Im Maxipark ist am 1.-2.8. ein Platz freigeworden, am 11.-12.7. gibt es noch vier Plätze. Bei Vitra sind bei beiden Terminen noch Plätze frei. Denkt daran, dass ich nicht jedes Jahr dieselben Workshops mache. Der Workshop im Vitra Campus wird mit diesem Jahr erst einmal auslaufen, dafür kommen 2027 andere Ziele.
Vielleicht fällt Dir auf, dass die Gestaltung des Newsletters etwas anders ist. Ja, ich habe das Newslettertool gewechselt, das vorige war einfach zu blöd zu bedienen. Es reicht mir, wenn ich meine Kamera verstehe. Im Ernst: Ich bin eine große Anhängerin von einfachen und klaren Abläufen bei dem, was ich alltäglich tue. Der gesamte Technikzirkus, den ich bedienen muss (auch für den campus botanicus) ist sonst nicht beherrschbar. Zudem hat das Tool, das ich nun verwende, den entscheidenden Vorteil eines besseren Datenschutzes – ist also auch gut für Euch!
Herzliche Grüße von
Sylvia

Gegenlicht kreativ
Gegenlicht ist am schönsten entweder am Morgen oder am Abend, denn da hat es die warmen Farben. Um die Farbe im Bild zu erhalten gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Es ist etwas zwischen Motiv und Sonne wie leichte Wolken, die das Licht streuen. In beiden Fotos oben war es die Feuchtigkeit in der Luft. Eine Hecke oder ein Baum ergeben ein schönes Bokeh oder einen Sonnenstern (je nach Blende) – oder eignen sich für schöne Lichtflecken.
- Ich versuche, die Sonne nicht direkt im Bild zu haben, aber dennoch in ihre Richtung zu zielen. Im obigen Bild kam mir zugute, dass sich das Licht in der feuchten Luft fing und so einen orangegelben Filter über das gesamte Bild legte. Zudem war ich so tief mit der Kamera, dass ich einen schön weich leuchtenden Vordergrund hatte.
- Wenn die Sonne im Bild ist, dann hat man ausgebrannte Flächen und es kann es besondere Effekte geben, die so genannten Lensflares. Das sind meist kreisförmige Flecken, mal kleiner Mal größer, manchmal haben sie auch seltsame Farben. Lensflares kann man kreativ einsetzen, sie können wie im zweiten Bild zur Atmosphäre beitragen.

Ich setze das nur wenig und gezielt ein, weil es sonst mehr Marotte als Gestaltung ist. Aber ausprobieren solltest Du es mal und schauen, was dabei passiert. Dabei kannst Du auch lernen, wie Du die Kamera einsetzen musst, wenn Du Flares verhindern möchtest. Es funktioniert mit jedem Objektiv. Ich hatte mal ein 15mm, das die irrsten Flares in pink und türkis produziert hat, leider kaum kontrollierbar, also habe ich es wieder verkauft.
Aber Vorsicht beim Fotografieren direkt in die Sonne! Drehe möglichst zügig die Kamera so, dass die Sonne nicht längere Zeit direkt in die Linsengruppe scheint, das Glas wirkt nämlich wie ein Brennglas und die Sonne kann Dir den Sensor verbrutzeln.

Durch das Gartenjahr 2026/2027 – Online-Workshop in 8 Modulen
Schön, dass Ihr Lust darauf habt, Euch über eine längere Zeit von mir begleiten zu lassen in Eurer fotografischen Entwicklung. Ich mich daran gemacht, aus meinen Ideen und zahlreichen Notizen den Kurs zu bauen. Ich habe sogar schon das eine oder andere Video begonnen. Es bringt Dich systematisch voran, wenn Du Dir die Zeit nimmst, Dich einem Thema intensiv zu widmen.
Unter diesem Link findest Du die Beschreibung und den Plan samt der fotografischen Aufgaben. Es gibt acht Themen über das Jahr und wir werden vier ausführliche Bildbesprechungen haben. Für alles dazwischen haben wir eine Signal-Gruppe, in der ich Dir mit Unterstützung zur Seite stehe.
Natürlich lässt sich das, was wir gemeinsam machen, nicht nur im Garten anwenden, sondern auch in der Natur! Du bist frei, dort zu fotografieren, wo immer Du willst.


Die Staudengärtnerei
Rödelsee
20.-12. Juni 2026 (ausgebucht)
19.-20. September 2026 (ausgebucht)
Es gibt eine Warteliste.

Maxipark
Hamm
11.-12. Juli 2026 (4 Plätze frei)
1.-2. August 2026 (ausgebucht)
Im Juli will ich unbedingt den Sommeraspekt mit den blühenden

Veronicastrumkerzen und der pinken Astilbe in den Beeten von Piet Oudolf nutzen. Zudem ist das Sandbeet von Joachim Hegmann zu dieser Zeit ganz besonders schön! Beide Fotos hier sind von Juli.

Vitra Campus
Piet Oudolf in Weil am Rhein
4.-5. Juli 2026 (noch 2 Plätze)
10. Oktober 2026
Die Pflanzung von Piet Oudolf auf dem Vitra Campus gehört zu seinen bedeutendsten, er verbindet hier die Blockpflanzung mit der

Matrixpflanzung. Das bietet unglaublich viele fotografische Möglichkeiten. Der Sommer ist reich an kühlen Blütenfarben, der Herbst prunkt mit warmen Gelbtönen. Der zweite Workshop ist bewusst so spät gewählt, damit die Amsonien voll um Feuer stehen.

