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Newsletter vom 18. Juni 2026
Liebe Fotofreundin, lieber Fotofreund,nun bin ich wieder zurück von dem Naturfotografie-Kurs, den ich in Inzigkofen auf der Schwäbischen Alb gegeben habe. In einem wunderschönen ehemaligen Kloster macht die vhs dort Wochenkurse. Das Donautal mit seiner wunderschönen Natur liegt direkt vor der Haustüre. Das Wetter war recht kühl und gemischt, aber die Gruppe superklasse und sehr motiviert. Wir haben uns vielen Motiven gewidmet – von Insekten bis Experimenten. Nächstes Jahr dann wieder, ich freue mich schon jetzt darauf!Am kommenden Wochenende geht es nach Rödelsee in die Staudengärtnerei zu Till Hofmann und Fine Molz. Mal sehen, wie das von der Hitze her wird – aber wir nutzen für den Workshop glücklicherweise die Randstunden! Im Workshop am 19./20. September dort ist durch eine Absage ein Platz frei geworden. Wer also Lust und Zeit hat, meldet sich einfach bei mir. Da hat es dann bestimmt keine 30 Grad mehr 😉 In dieser Woche hat zudem der Online-Workshop begonnen, bei dem ich eine Gruppe durch ein ganzes Jahr Gartenfotografie begleite. Die Teilnehmenden sind mit dem ersten Modul gestartet und fotografieren bereits fleißig. Das erste Thema widmet sich dem Freistellen – ein Basic sicherlich, aber immer wieder tricky. Eine Weile habe ich hin und her überlegt, welchen Fototipp ich Dir geben soll. Schließlich habe ich mich für das Thema Reflexionen entschieden. Generell finde ich, dass Spiegelungen als künstlerisches Mittel oft sehr unterschätzt werden. Wir alle kennen die Klassiker einer Landschaft, die sich in einem See spiegelt, aber da geht noch viel mehr! Viel Spaß beim Ausprobieren! Herzliche Grüße von Sylvia Fototipp Reflexionen und Spiegelungen Spiegelungen auf dem Wasser sind spannend zu fotografieren und haben eine irre Variationsbreite. Hinzu kommt der Lichteinfall. Die Sonne spielt auf den Wellen und gibt ihnen Farbe, zeichnet Muster in das Wasser. Hier ist viel Raum zum Ausprobieren und Experimentieren. Hier habe ich für Dich ein paar Inspirationen zusammengestellt. Also halte die Augen offen, es gibt viel zu sehen!Im Titelbild siehst Du eine Spiegelung der Massen von Ranunculus aquatilis, dem Wasserhahnenfuß, in der Donau. Der setzt den Grundton im Bild: Weiß. Davon hebt sich die Gebänderte Prachtlibelle als starker Kontrast ab. Drei ebenfalls sehr dingliche Reflexionen siehst Du hier. Jede hat ihre Eigenart. Linkskonkurriert die Spiegelung mit dem starken Muster des Felses, das sich unter dem Wasser der Maggia fortsetzt. Für das mittlere Foto habe ich die Kamera während des Auslösens bewegt, um die starren Gräser etwas abzusoften. Und rechts habe ich ein High Key Foto gemacht, in dem das Wasser nicht einmal mehr sichtbar ist, nur noch der Ast und seine perfekte Spiegelung. Viel experimenteller wird es, sobald sich das Wasser bewegt und die Formen aufbricht. Plötzlich tauchen ungewöhnliche Muster auf. Das linke Bild ist am Mittelmeer bei Sonnenaufgang entstanden. Das helle Licht sollte nicht ausbrennen, daher habe ich unterbelichtet. Durch die Wellenbewegung und die Aufnahme mit 0,3 sek Belichtungszeit verwandeln sich die Lichtreflexe in goldene Kritzeleien, die fast wie Feuer aussehen. Im mittleren Bild haben wir eine doppelte Reflexion: Die untergehende Sonne leuchtet den Berg gegenüber an, der das goldgelbe Licht auf den Fluss wirft, der es wieder reflektiert. Damit eine goldene weiche Fläche entsteht, habe ich mit 13 Sek. Belichtungszeit gearbeitet. Das Foto rechts ist vor knapp zwei Wochen am Genfer See entstanden. Am Abend waren die Wolken noch farbig beleuchtet und spiegelten sich im See. Da es windstill war, war das Wasser nur leicht bewegt und die Oberfläche sah wie ölig glatt aus. Damit nichts verwischt und die Strukturen klar bleiben, habe ich mit einer Belichtungszeit von 1/400 sek gearbeitet.Noch buchbare Kurse und Workshops vor Ort Vitra Campus – Piet Oudolf in Weil am Rhein4.-5. Juli 2026 (2 Plätze frei), 10. Oktober 2026 Mehr Infos → Maximilianpark in Hamm11.-12. Juli 2026 (1 Platz frei), 1.-2. August 2026 (1 Platz frei) Mehr Infos → Die Staudengärtnerei in Rödelsee19./20. September 2026 (wieder 1 Platz frei!) Mehr Infos → ![]() |
Liebe Fotofreundin, lieber Fotofreund,nun bin ich wieder zurück von dem Naturfotografie-Kurs, den ich in Inzigkofen auf der Schwäbischen Alb gegeben habe. In einem wunderschönen ehemaligen Kloster macht die vhs dort Wochenkurse. Das Donautal mit seiner wunderschönen Natur liegt direkt vor der Haustüre. Das Wetter war recht kühl und gemischt, aber die Gruppe superklasse und sehr motiviert. Wir haben uns vielen Motiven gewidmet – von Insekten bis Experimenten. Nächstes Jahr dann wieder, ich freue mich schon jetzt darauf!
Drei ebenfalls sehr dingliche Reflexionen siehst Du hier. Jede hat ihre Eigenart. Linkskonkurriert die Spiegelung mit dem starken Muster des Felses, das sich unter dem Wasser der Maggia fortsetzt. Für das mittlere Foto habe ich die Kamera während des Auslösens bewegt, um die starren Gräser etwas abzusoften. Und rechts habe ich ein High Key Foto gemacht, in dem das Wasser nicht einmal mehr sichtbar ist, nur noch der Ast und seine perfekte Spiegelung.
Viel experimenteller wird es, sobald sich das Wasser bewegt und die Formen aufbricht. Plötzlich tauchen ungewöhnliche Muster auf. Das linke Bild ist am Mittelmeer bei Sonnenaufgang entstanden. Das helle Licht sollte nicht ausbrennen, daher habe ich unterbelichtet. Durch die Wellenbewegung und die Aufnahme mit 0,3 sek Belichtungszeit verwandeln sich die Lichtreflexe in goldene Kritzeleien, die fast wie Feuer aussehen. Im mittleren Bild haben wir eine doppelte Reflexion: Die untergehende Sonne leuchtet den Berg gegenüber an, der das goldgelbe Licht auf den Fluss wirft, der es wieder reflektiert. Damit eine goldene weiche Fläche entsteht, habe ich mit 13 Sek. Belichtungszeit gearbeitet. Das Foto rechts ist vor knapp zwei Wochen am Genfer See entstanden. Am Abend waren die Wolken noch farbig beleuchtet und spiegelten sich im See. Da es windstill war, war das Wasser nur leicht bewegt und die Oberfläche sah wie ölig glatt aus. Damit nichts verwischt und die Strukturen klar bleiben, habe ich mit einer Belichtungszeit von 1/400 sek gearbeitet.
