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Garten- und Naturfotografie

Meine Leidenschaft für die Natur spiegelt sich auch in meinem Garten und in den Fotos, die ich in der Natur oder in Gärten mache. Ich fotografiere gerne Gärten, die sehr natürlich sind, gern auch mit wilden und exotische Pflanzen angelegt.

Ein- und Durchblicke und mit leichter Hand kombinierte Pflanzenbilder begeistern mich, diese geben auch meiner Gartenfotografie das gewisse Etwas. So versuche ich, meinen Garten entsprechend anzulegen und mir aus anderen Gärten und aus der Natur Inspirationen für meine Fotografie zu holen.

Dabei lerne ich gerne dazu. Schon sehr lange interessiere ich mich für alle Pflanzen. Fleißig lerne ich alle botanischen Namen, denn nur so lässt sich eine Pflanze definitiv bestimmen. Pflanzenbestimmung gehört auch auf meinen Reisen zum Alltag.

Die Stimmung eines Gartens fotografisch einzufangen, ist eine besondere Herausforderung. Denn die einzelne besondere Pflanze will gewürdigt werden, aber auch das Ensemble, der Zusammenhang, in dem diese sich befindet. Dazu gehört auch die Veränderung über das Jahr hinweg. Ja, gut geplante Gärten sind immer schön und wer das kann, ist ein Meister.

 

Schlosspark Dennenlohe - Das rote Tor in Dennenlohe

Schlosspark mit asiatischem Einschlag

Der Schlosspark Dennenlohe liegt samt Schloss in Mittelfranken, in einer reizvollen, leicht geschwungenen Landschaft. Bekannt ist der Park wegen seiner Rhododendron-Sammlung. Das war auch der Grund, weshalb Christine Bahlo das Treffen der Helleborus-Fachgruppe der GdS (Gesellschaft der Staudenfreunde e.V.) dort organisiert hat. Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen Mitfahrern bei unserer Reise im Februar. Samentausch war auch angesagt und so okkupierten wir nach dem Mittagessen einen Tisch, der mit den abgeschnittenen Blüten mit den angesetzten Samen gefüllt wurde. Eine besondere Freude war es mir, Markus und Wolfgang endlich persönlich kennen zu lernen, mit denen ich schon ein paar Jahre über Facebook verbunden bin.

Hermannshof Weinheim - Wisteria-Gang im Hermannshof, Glyzinien

Blaue Wolke: Die wundervolle Wisteria

Wisteria, auch Blauregen oder Glyzinien genannt sind wilde Gehölze. Sie wachsen schnell und stark. Die Triebe werden bis zu 30 Meter lang und verholzen zügig. Die Stämme sind so stark, dass sie locker Verankerungen aus der Wand reißen oder Stützen zu Holzbruch zerdrücken. Einmal im Jahr blühen sie April/Mail in prächtigen langen Rispen in blau oder weiß. Der Duft ist sehr stark. Oft gibt es eine schwächere Nachblüte. Die Samenkapseln sind sehr lang und etwas gepelzt und sie hängen an langen Stielen. Das sieht den ganzen Winter über interessant aus.

Hermannshof Weinheim - Magnolia x soulangeana "Lennei Alba"

Der Hermannshof im April: Gehölze

Der zweite Teil der April-Serie hat die Gehölze im Hermannshof zum Thema. Hier gibt es viele besondere Bäume und Sträucher. Ich hatte bereits geschrieben, dass die Magnolien Anfang April so wunderbar blühen, vor allem die große soulangeana „Lennei Alba“ in der Mitte des großen Rasens. Ausladend und prächtig beherrscht sie zu dieser Zeit das Bild. Sie wurde 1888 gepflanzt, um die gleiche Zeit wurde auch die prächtige denudata vor der Villa gesetzt. 

Hermannshof Weinheim - Narzissen im Gegenlicht

Der Hermannshof im April: Narzissen

Zweimal im Abstand von drei Wochen war ich im April im Hermannshof und habe viel mitgebracht. Drei Tage hintereinander gibt es jetzt Fotos pur, denn ich habe noch etwas nachzuholen. Natürlich gibt es viele Zwiebeln zu dieser Jahreszeit, aber auch die blühenden Gehölze sind besonders. Anfang April beherrschten ganz klar die Magnolien und Cornus das Bild. Ende April sind es Cercis (Judasbaum), Davidia (Taschentuchbaum) und natürlich die Wisteria. Der Wisteria widme ich aber einen extra Beitrag – Ihr werdet verstehen, warum. Doch der Reihe nach. Starten wir mit den Narzissen und frühen Tulpen.

Tulipa fosteriana "Flaming Purissima"

Zwiebeln im Garten: Tulpen und Narzissen

Zwiebeln liebe ich – vor allem in der Erde. Nach Krokussen und Schneeglöckchen kommen im Vorfrühling die Tulpen und Narzissen. Früher konnte ich mit Tulpen im Garten nicht so viel anfangen, aber mittlerweile gefallen mir die bunten Bilder gut, die sich mit ihnen zaubern lassen. Bei mir im Garten ist es allerdings nicht so bunt, zu dieser Zeit jetzt blühen rosa, später dann rot und orange-Töne. Aber vor allem keine der wild gemusterten oder gekräuselten Sorten. Ich hatte mal eine, aber die kam so schlecht wieder, dass ich gerne darauf verzichte. So schön es ist, jedes Jahr neue Zwiebeln zu kaufen, so teuer ist es. Und lästig auch, wenn ich in den im Frühherbst noch vollen Beeten herumbuddeln muss. Also mussten Tulpen her, die halten und zuverlässig Tochterzwiebeln bilden, die blühen. Meine frühen Tulpen Zuerst, also noch zu Zeiten der späten Krokusse, blühen Tulipa humilis, eine Wildtulpenart, sowie eine greigii-Sorte, die ich aus den verschiedenen Ecken im Garten gerettet habe. Die frühen kaufmannia-Tulpen habe ich noch nicht, aber hier könnte ich mir durchaus noch etwas vorstellen. Im …

Prunus blireana weiß, Hohenheim

Spitzen und Badeschaum – Magnolien und Kirschen in Blüte

Üblicherweise bin ich alleine zum Fotografieren, auch wenn ich Blümchenbilder mache, wie jetzt zur Blüte der Magnolien und Kirschen. So war es eine Ausnahme, am vergangenen Wochenende zu zweit unterwegs zu sein. Jürgen und ich hatten im vergangenen Jahr gemeinsam am Makro-Kurs bei Pierre Johne teilgenommen und uns zum gemeinsamen Fotografieren verabredet. Ziel waren die Gärten der Universität Hohenheim. Die Gärten liegen auf der Filderebene am südlichen Rand von Stuttgart und ich habe bereits hier darüber geschrieben.

Crocus tommasinianus roseus

Volle Polle: Krokus, Iris und Schneeglöckchen

Schneeglöckchen, Iris und Krokus beginnen in meinem Garten das Jahr, zusammen mit den Helleboren. So ist ab Februar der Blütenreigen eröffnet und die Bienen nehmen das dankbar an. In diesem Jahr war es durch den kalten Winter deutlich später als sonst, erst Ende Februar. Aber dafür drückte alles gleichzeitig mit aller Macht aus dem Boden. Ich habe ein paar Fotos gesammelt, aber komme jetzt erst dazu, Euch etwas davon zu zeigen. 

Galanthus, Schneeglöckchen

Gartenreise im Winter nach Belgien: Galanthus

Was blüht noch um diese Jahreszeit – die Galanthus (Schneeglöckchen)! Um die zarten weißen Blümchen hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Hype entwickelt. Natürlich hatte dieser in England seinen Ursprung – dort gibt es Snowdrop-Festivals en masse. Aber auch auf dem europäischen Festland finden die Zwiebelgewächse immer mehr Freunde. Und so war der dritte Schwerpunkt unserer Reise den Galanthus gewidmet. Das war für mich als bekennenden Zwiebelpflanzen-Fan natürlich ein wirklicher Höhepunkt.