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Garten- und Naturfotografie

Meine Leidenschaft für die Natur spiegelt sich auch in meinem Garten und in den Fotos, die ich in der Natur oder in Gärten mache. Ich fotografiere gerne Gärten, die sehr natürlich sind, gern auch mit wilden und exotische Pflanzen angelegt.

Ein- und Durchblicke und mit leichter Hand kombinierte Pflanzenbilder begeistern mich, diese geben auch meiner Gartenfotografie das gewisse Etwas. So versuche ich, meinen Garten entsprechend anzulegen und mir aus anderen Gärten und aus der Natur Inspirationen für meine Fotografie zu holen.

Dabei lerne ich gerne dazu. Schon sehr lange interessiere ich mich für alle Pflanzen. Fleißig lerne ich alle botanischen Namen, denn nur so lässt sich eine Pflanze definitiv bestimmen. Pflanzenbestimmung gehört auch auf meinen Reisen zum Alltag.

Die Stimmung eines Gartens fotografisch einzufangen, ist eine besondere Herausforderung. Denn die einzelne besondere Pflanze will gewürdigt werden, aber auch das Ensemble, der Zusammenhang, in dem diese sich befindet. Dazu gehört auch die Veränderung über das Jahr hinweg. Ja, gut geplante Gärten sind immer schön und wer das kann, ist ein Meister.

 

Bergle-Garten, Karina Waltzer, Freiburg

Gartenfreunde in Freiburg

Zwischen den Grönland-Beiträgen gibt es auch etwas Garten, diesmal aus Freiburg, wo wir uns Ende September mit einer Gruppe von Facebook-FreundInnen getroffen haben. Denn das Leben hier geht weiter, auch wenn ich im Geiste immer noch halb in Grönland bin. Da Ewald Hügin mit seiner Gärtnerei 30-jähriges Jubiläum hatte, war dies ein willkommener Anlass, sich in Freiburg zu treffen. Renate Zickenheimer hatte ein tolles Programm organisiert, an dem ich aus Zeitgründen neu einen Tag teilnehmen konnte. Aber immerhin war ich dabei. Die Fotos in diesem Beitrag sind aus den zwei Gärten, die wir besucht haben: den von Frank Fischer und den Bergle-Garten. Zauberhafter Malus in Karinas Garten[/caption] Bei Hügin in der Staudengärtnerei Hügin ist eine erstklassige Staudengärtnerei, die viele besondere Stauden im Angebot hat. Ein Besuch lohnt sich immer! Bei ihm habe ich vor Jahren auch besondere Einjährige erstanden, die durch den Garten mäandern und mich jedes Jahr auf’s Neue erfreuen. Natürlich sind die auch in den neuen Garten mitgewandert. Ihm verdanke ich auch die Liebe zu den Kniphofien. Diesmal waren zur Jubiläumsfeier auch noch andere …

Tulipa fosteriana "Flaming Purissima" Tulpe

Vom Winter in den Sommer

Die Kälte der letzten frostigen Tage im März wurde buchstäblich vom Sommer vertrieben. Die heißen Tage und der starke Sonnenschein sorgten dafür, dass die Zwiebelblüher den Turbogang einlegten. So schnell wie alles aus dem Boden schoss, so schnell verblühten Tulpen und Konsorten wieder bei den hohen Temperaturen.

Botanischer Garten San Francisco, Hedychium gardnerianum (Kahili Ginger)

Der botanische Garten in San Francisco

Je nachdem, wo sich der botanische Garten befindet, sind die Pflanzen andere.  Daher liebe ich botanische Gärten. In San Francisco war ich bisher bei jedem Besuch dort, denn hier wachsen Pflanzen im Freiland, die es bei uns nur im Gewächshaus gibt. Der Garten ist sehr groß und liegt im Golden Gate Park, also auf der Seite der Berge, an denen sich der häufige Nebel fängt. Hier beginnt der flachere Teil San Franciscos, der sich bis zum Pazifik erstreckt. Das Nebelklima ermöglicht es, viele Pflanzen aus Regenwald-Bedingungen zu halten. So wie Hedychium gardnerianum, auch Kahili Ginger genannt im Titelbild, der einen mit unglaublichem Duft umhüllt. Eröffnet im Jahr 1940 hat man bereits schon seit dem Jahr davor eine Sammlung von Magnolia aufgebaut. Insgesamt 100 Magnolien in 55 Arten und 31 Hybriden blühen  jedes Frühjahr zwischen Ende Januar und März und sind eine der Attraktionen. Die gesamte Anlage ist gegliedert in verschieden Erdteile und Landschaften, von den mesoamerikanischen Regenwäldern über Asien bis hin zu Südafrika. Insgesamt 8000 verschiedene Pflanzen sind dort vertreten, da brauche ich noch ein paar …

Baffin Island (Nord Kanada)

Der lange Flug

Einen langen Flug finde ich immer anstrengend, nun ja, ich kenne nur Economy. Meine letzten Erfahrungen mit KLM/Delta waren schon gut, daher habe ich die Airline gewählt. Das hat sich auch diesmal wieder bestätigt. Und ich hatte Glück: Da ich alleine unterwegs war durfte ich ohne Aufpreis auf einen tollen Plätze mit Beinfreiheit umziehen, da andere nebeneinander sitzen wollten. Also: Fensterplatz mit Beinfreiheit und sensationelle Ausblicke über Grönland und die Weiten Kanadas.