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Im Wohnmobil unterwegs – Worauf muss ich achten?

Zwei Tage nach meinen Erlebnissen in den Redwoods habe ich mein Wohnmobil in San Francisco zurück gegeben. Dazwischen habe ich in Eureka und im Humboldt Bay State Park südlich Station gemacht. Ich konnte mich einfach nicht lösen. Und es war für mich schon ungewöhnlich, einfach mal Strecke zu machen und nicht spontan dort zu bleiben, wo es mir gefällt.  Die letzte Nacht habe ich 140 Meilen nördlich von San Francisco verbracht – und kann meiner Liste der benötigten Dinge den Bikini hinzufügen. Denn der Platz hatte einen Pool und eine Hot Tub – solche teuren Plätze habe ich sonst nie gebucht. Aber da es immer wärmer wurde, je weiter südlich ich kam, hatte ich richtig Spaß daran in der warmen Abendsonne. Danach ging es ans Packen der vielen Taschen und Tüten. Ja, Taschen und Tüten, da ich vorher schon wusste, dass mein Wohnmobil so klein ist, dass es kein Extra-Fach für Koffer hat. Unten habe ich meine Erfahrungen im Womo für Euch zusammen gefasst, vielleicht helfen sie Euch bei ähnlichen Unternehmungen! Welches Wohnmobil mieten? Es …

In der Welt der Giganten – Redwood National Park

Nun bin ich schon eine Woche zurück in San Francisco und genieße die Zeit mit meiner Familie. Und so bin ich noch nicht dazu gekommen, über die letzten Tage der Reise zu schreiben. Denn es gab noch einen wirklichen Höhepunkt im Redwood National Park. Drei Tage hatte es viel geregnet. Am Morgen des 22. war es immer noch grau, aber halbwegs trocken, also prima Wetter für die Redwoods. 

Regenwetter – oder: Sternstunde eines Telefons

Nach dem Aufbruch im strömenden Regen kurvte ich die engen Straßen vom Cape Arago zur 101 und hoffte, dass ich nicht wegfliege oder mich ein Baum von der Straße fegt. Trotzdem bin ich in Bandon zum Face Rock gefahren und sogar in diesem Sauwetter zum Strand hinunter gestiegen. Nun ja, Scheißwetter halt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es sich gelohnt hat.

Grauer Himmel am Meer

Schlechtes Wetter kannte ich in den vergangenen Wochen praktisch nicht. Die paar Regenschauer waren überschaubar und es hat immer wieder aufgeklart – oder ich bin einfach weiter gefahren. Das ging nun zum ersten Mal nicht. Der berühmte Regen in Oregon hat mich in seine Fänge bekommen. Nach dem Aufbruch von Tillicum Beach im Einheitsgrau hatte ich zunächst Glück.

Wasserspeier und Meerfontänen: Cape Perpetua

Cape Perpetua hat einen eigenen Beitrag verdient, immerhin war ich mehrere Male dort und habe immer eine andere Szenerie erlebt. Die Felsen fallen hier steil ins Meer hinab und die Straße windet sich eng um die Berge. Das Spezielle ist ein vorgelagerter Sockel von härterem Gestein, an dem sich die Wellen je nach Gezeitenstand anders brechen. Gischt liegt in der Luft.

The many moods of Peter

Warum dieser Beitrag einen englischen Titel hat? Weil moods das perfekte Wort für das ist, was ich am Schiffswrack der Peter Iredale erlebt habe. Das Wrack liegt am unendlich langen Strand vor Fort Stevens, dahinter die Dünen und der Wald, davor die unendliche Weite des Pazifiks mit all den Wetterlaunen der Küste.

Endlich am Meer!

Türe auf, Luft herein – und was für eine: Eine fette Prise Salz, Ozean, Tang gemischt mit dem harzigen Duft des Waldes. Ein wahres Wow-Erlebnis! So erging es mir, als ich im Ecola State Park nach der Fahrt von Portland hierher die Autotüre öffnete. Und ich war unmittelbar hier – am Meer.

Wasser: Süß. Und virtuell wird real.

Am Donnerstag habe ich die Cascades überquert, bin also nun auf der Wetterseite angelangt. Keine Wüste mehr, dafür grüne Wiesen und Felder und Wälder mit viel Moos auf den Zweigen und überall leuchtend bunte Ahornbäume dazwischen. Mehr Wasser überall und sehenswerte Wasserfälle. Die silbernen Fälle Am Spätnachmittag bin in ich im Silver Falls State Park angekommen. Der State Park umfasst ein überschaubares Gebiet am Fuße der Cascades, dort rauschen mehrere Wasserfälle über einen steilen Abbruch in einen Canyon. Lavaschichten auch hier. Eine Rundtour führt zu insgesamt zehn Wasserfällen, aber North und South Falls und die Winter Falls sind am spektakulärsten. Für Wasserfälle ist es ja glücklicherweise egal, wie das Licht ist und so habe ich mich im letzten Tageslicht zu den South Falls aufgemacht. Ein schmales Wasserband stürzt steil in die Tiefe. Der Bach hat so viel Gestein aus dem Weg geräumt, dass sich ein Überhang ergeben hat und man bequem unter dem Wasserfall hindurch spazieren kann. Jetzt im Herbst ist das sicherlich angenehmer als im Frühjahr oder nach starken Regenfällen. Am nächsten Morgen habe …